Welche Abstandsregeln sind bei der Sitzplangestaltung zu berücksichtigen?

In allen Gemeinden des Apostelbereichs Vicariesmann gilt der Grundsatz, dass grundsätzlich 1,5 m Abstand zwischen einander fremden Personen oder Gruppen (Erklärung s.u.) eingehalten werden soll (§ 1 Abs.2 Corona-VO). Dies gilt unabhängig davon, ob die Personen vollständig geimpft oder genesen sind.

Der Abstand ist von Person zu Person (nicht Sitzplatzmitte zu Sitzplatzmitte) zu messen.

In diesem Zusammenhang werden 3 Gruppen definiert:

  • Gruppe 1: alle Personen, die einander "fremd" sind.
  • Gruppe 2: Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben
  • Gruppe 3: Personen, die im täglichen Leben ständigen Umgang miteinander haben.

Personen aus Gruppe 2 bzw. Gruppe 3 dürfen jeweils ohne Beschränkungen / Mindestabstand zusammen sitzen. Wenn sie von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch machen wollen, müssen sie dies bei der Anmeldung für die Berücksichtigung bei der Sitzplangestaltung angeben.

Alle Personen aus Gruppe 1 sitzen im Mindestabstand zu anderen Personen.

Diese Regelung berücksichtigt, dass die Familien mit ihren ungeimpften Kindern ohne Mindestabstand zusammensitzen können, diese Kinder aber im Mindestabstand zu anderen/fremden Personen sitzen. Dies soll zur Vermeidung von Impfdurchbrüchen insbesondere von älteren Personen beitragen.

Aus Respekt vor den persönlichen Entscheidungen der Geschwister und um den Eindruck von Ausgrenzung zu vermeiden, soll trotz der verschiedenen Bedingungen bei der Sitzplangestaltung keine strenge räumliche Trennung von Geimpften und Ungeimpften vorgenommen werden.

Etwaige kurzfristig erlassene behördliche Vorgaben sind im Einzelfall zu berücksichtigen.