Was muss bezüglich der Datenerfassung der Gottesdienstteilnehmer beachtet werden?

Nach § 6 der Corona-Verordnung müssen personenbezogene Daten von der Kirche für jeden Gottesdienst sowie jede andere Zusammenkunft erhoben werden, wenn:

  • bei keiner Warnstufe oder bei Warnstufe 1 über 25 Personen
  • bei Warnstufe 2 über 15 Personen
  • bei Warnstufe 3 über 10 Personen zusammenkommen

 

Zu den personenbezogenen Daten zählen:

  • Familienname, Vorname, vollständige Anschrift, Telefonnummer/Mailadresse.
  • Die Angabe der Daten ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Gottesdienst oder einer Zusammenkunft.
  • Die Kontaktdatenerhebung soll bevorzugt elektronisch, kann aber auch in Papierform erfolgen.

Hinweise zum Umgang mit den erhobenen Daten:

  • für die Dauer von 3 Wochen aufbewahren, spätestens nach 4 Wochen löschen
  • nur dem zuständigen Gesundheitsamt (GA) auf dessen Anforderung hin übermitteln
  • unbefugten Dritten keine Kenntnis von den Daten zukommen lassen
  • dürfen vom GA nur zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten verwendet werden